Rolf Hinrichs - Wind besteht nicht immer, zudem kommt er regional sehr unterschiedlich vor. Beispielsweise weht er im Bereich von Küsten stärker als im Binnenland.
Rolf Hinrichs - Der erzeugte Strom muss transportiert werden. Die größten Verbraucher an Strom befinden sich im Süden Deutschlands, aufgrund der besseren Windbedingungen befinden sich die meisten Windkraftanlagen jedoch im Norden. Die Folge: Es werden Stromautobahnen vom Norden Deutschlands bis in den Süden benötigt.
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Die Energiewende
Rolf Hinrichs - Energiewende ist in Politik und Medien das neue Schlagwort für den Atomausstieg, der durch den Ausbau der erneuerbaren Energie ermöglicht werden soll. Den Begriff Energiewende gibt es schon länger und eigentlich bezeichnet er eine komplette Umstellung auf nachhaltige Energieerzeugung. Nicht nur die Atomenergie, sondern auch die fossilen Energieträger (Öl, Kohle, Erdgas) sollen durch erneuerbare Energien (Windenergie, Wasserkraft, Sonnenenergie, Bioenergie) ersetzt werden.
Montag, 4. Dezember 2017
Rolf Hinrichs - Aufgrund des stetig wachsenden Umweltbewusstseins...
Rolf Hinrichs - Aufgrund des stetig wachsenden Umweltbewusstseins möchten wir, dass immer mehr Energie auf "grüne", also umweltbewusste, Art erzeugt wird. Allerdings sind die meisten von uns nicht bereit, diese Anlagen in ihrem direkten Umfeld stehen zu haben. Auch Windkraftanlagen gehören hierzu. Aus diesem Grund finden sich heute immer mehr Bürgerinitiativen, die sich gegen die Errichtung von Windparks richten.
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Rolf Hinrichs - Nutzung der Windkraft
Rolf Hinrichs - Dreirotorblättrige Windräder finden sich fast ausschließlich hier in Deutschland. Bei dieser Art von Windkraftanlage handelt es sich um eine horizontale Anlage, denn ihre Achse ist stets horizontal ausgerichtet. Außerdem gibt es auch Anlagen, die vertikal bzw. lotrecht aufgestellt sind. Bei diesen Bauweisen liegt der Vorteil auf der Hand, denn die gesamte Gondel kann eingespart werden.
Rolf Hinrichs - Aufbau einer Windkraftanlage
Rolf Hinrichs - Die von außen sichtbaren Bestandteile einer Windkraftanlage sind der Turm, die Rotorblätter, die zumeist dreiblättrig sind, ebenso wie die Gondel. Rolf Hinrichs - Rolf Hinrichs - Die eigentliche Technologie zur Gewinnung der elektrischen Energie befindet sich im Inneren der Anlage.
Der Turm: Rolf Hinrichs - Hier befinden sich die Netzleitungen. Diese reichen von der Gondel bis hinunter zum Boden. Am Boden befindet sich der Netzanschluss. Rolf Hinrichs - Mit Hilfe dieses Netzanschlusses wird die Energie, die erzeugt worden ist, in das Verbrauchernetz übergeben.
Montag, 20. November 2017
Rolf Hinrichs - Wasserkraft in Deutschland
Rolf Hinrichs - Wasser und Kraft
Im Jahr 2012 lieferten
Wasserkraftwerke weltweit 16,5% des Weltbedarfs an elektrischer Energie und
rund drei viertel der gesamten Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, 21,7%
des Weltstrombedarfes decken. Fünf Staaten, das sind China, Brasilien, Kanada,
USA und Russland, Erzeugen ca. die Hälfte dieses Stroms. Vor allem in den
Ländern wie China, der Türkei, in Brasilien und Indien wird zielstrebig an den
weiteren Ausbau der Wasserkraft gearbeitet.
Als regenerative
Energiequelle wurde bis zum 20. Jahrhundert hauptsächlich in Mühlen genutzt. Im
Jahr 2011 war die weltweite Stromerzeugung durch Wasser auf Platz drei, hinter
Kohle und Erdgas. Die Kernenergie kam dagegen auf den vierten Platz.
In Deutschland sind 2013
ca. 7.300 Anlagen Aktiv und erzeugten rund 23.000 Gwh, was einen Anteil von
4,4% darstellt. Durch die Regelbarkeit der Wasserkraftanlagen kann der
Strombedarf leicht angepasst werden. Rolf Hinrichs - Das heißt, die kraft des Wassers ist eine
wichtige Ergänzung für die erneuerbaren Energien, wie der Windkraft- und der
Photovoltaiganlagen.
Rolf Hinrichs - Die Wasserkraft in
Deutschland
Die Wasserkraftnutzung hat
in Deutschland gute Bedingungen den gefällereichen Regionen der Mittelgebirge
wie den Alpen und an allen großen Flüssen. Daher werden über 80 Prozent des
erzeugten Wasserstroms im Süden Deutschlands so in Bayern und Baden-Württemberg
erzeugt. Die großen Wasserkraftanlagen liegen in Deutschland an nur neun großen
Flüssen. Diese sind Inn, Rhein, Donau, Isar, Lech, Mosel, Main, Neckar und
Iller.
Wasser muss zur
Energiegewinnung aus großer Fallhöhe auf das Laufrad oder der Turbine treffen.
Dazu sind Gegenden mit reichlichen Niederschlägen und hohen
Gefälleunterschieden sehr geeignet für eine Wasserkraftnutzung. Die erneuerbare
Energie aus Wasser erfolgt in Speicher- und Laufwasserkraftwerken. Weltweit
gehört die Wassernutzung zu den bedeutendsten und auch am gründlichsten
genutzten Energiequellen.
Norwegen und Island sind
in Europa die Länder, die fast vollständig den Strombedarf aus Wasser decken
können. Über 50 Prozent des Strombedarfs decken Österreich, Luxemburg, Italien,
Schweiz und Schweden aus der kraft des Wassers.
In Europa sind Norwegen
und Island besonders begünstigte Länder, die ihren Strombedarf fast vollständig
aus Wasser decken können. In Luxemburg, Österreich, Italien, Schweiz und
Schweden stammen über 50 Prozent des erzeugten Stroms aus dieser erneuerbaren
Energiequelle.
In Deutschland wird anhand
der Anlagengrößen von einem Megawatt, zwischen kleinen und großen
Wasserkraftanlagen unterschieden. Auffallend für den Kraftwerksbestand in
Deutschland und besonders auch für ganz Europa ist die große Anzahl von kleinen
Wasserkraftanlagen. Dieser Anlagenbestand überwiegt zwar in der Anzahl, doch
wenige Anlagen erzeugen über 80 Prozent des Stroms aus Wasser, und haben dadurch
auch die ihnen zustehende Bedeutung für die Energieerzeugung aus der
Wasserkraft in Deutschland.
Rolf Hinrichs - Durch die Abhängigkeit mit
der Abflussführung der Flüsse schwankt die jährliche Stromgewinnung so um die
zehn bis fünfzehn Prozent. Bei kontinuierlicher Wasserführung und durch
effektivere Nutzung der Ausbauwassermengen kann ein gleichmäßiger Stromertrag
erzielt werden.
Die installierte Leistung
der Wasserkraftanlagen in Deutschland wird mit 4.040 Megawatt angegeben.
Eine Potenzialanalyse aus
dem Jahre 2010 durch das Bundesministerium ergab, dass etwa 80 Prozent, das
sind, 20,9 TWh des bestehenden Potenzials genutzt werden.
Mit etwa fünf Prozent, ca.
5 THh, wird das noch erschließbare Potenzial beziffert. Nach diesen
Berechnungen wurden technische, ökologische, infrastrukturelle und andere
Belange berücksichtigt. Rolf Hinrichs - Ein Leistungszuwachs von fünf TWh ist vor allem durch
die Optimierung und Modernisierung und auch über die Reaktivierung von
Wasserkraftanlagen an bereits bestehende Stauanlagen möglich. Dieses gering
scheinende zusätzliche Potenzial rührt vor allem daraus, dass die vorhandenen
Möglichkeiten in Deutschland schon so weit genutzt und erschlossen wurden.
Die zukünftige
Energieerzeugung aus Wasser wird auch vor allem von den klimatischen
Einflussgrößen gesteuert. Somit muss auch der Klimawandel in die Einschätzung
mit einbezogen werden. Für die Zukunft ist mit einer Mindererzeugung aus der
Wasserkraft um vier bis fünf Prozent und in längerer Sicht sogar mit bis zu 15
Prozent zu rechnen. Berechnungen an ausgewählten Wasserkraftanlagen am Rhein,
Lech und Main haben ermittelt, dass der Stromertrag sehr anfällig auf die
Schwankungen des Wasserangebotes reagiert.
So können sich Schwankungen der
Energieerzeugung von plus neun bis minus neun Prozent ergeben. Weiterhin wird
empfohlen um die mögliche Mindererzeugung dem Wasser so gering wie nur möglich
zu halten, die vorhandenen Anlagen zu optimieren und den Gewässerabfluss
wesentlich zu verbessern. Das bedeutet auch, die Forschung und Entwicklung von
neuer hoch effektiver Anlagentechnik, auf ein hohes Niveau weiter
voranzutreiben, um eine stabile Versorgung mit Strom aus Wasser weiter zu
erhalten.
Weltweit wird die
Wasserkraft mit seiner sehr hoch ausgereiften Technologie genutzt. So nimmt das
Wasser nach der Nutzung von Biomasse die 2. Stelle bei Nutzung der erneuerbaren
Energie ein.
Rolf Hinrichs - Unterscheidung der
Wasserkraft in Deutschland
Es wird in Deutschland bei
den Wasserkraftwerken in kleiner als ein Megawatt und in große Wasserkraftwerke
größer einem Megawatt unterschieden. Rolf Hinrichs - Weiterhin sind in Deutschland 20%
Speicherkraftwerke und 80% Laufwasserkraftwerke. Weiterhin gibt es noch die
Kleinwasserkraftwerke.
Rolf Hinrichs - Die folgenden Ausführungen sollen der kurz diese drei
Wasserkraftanlagen etwas näher erläutern.
1. Zu den Kleinwasserkraftanlagen
muss gesagt werden, dass hier noch ein gewisser Bedarf am Ausbau dieser Anlagen
besteht. Das betrifft insbesondere die Modernisierung und die Reaktivierung
bestehender Anlagen. Es kann auch noch vereinzelt an den Neubau, und an
Querbauwerken zu bestehenden Anlagen gearbeitet werden. Dieser Ausbau muss aber
in jeglicher Form dem Naturschutz und auch der Gewässerökologie Rechnung
tragen. Für diese Anlagen gibt es sowohl den Inselbetrieb und auch die
Netzkoppelung für die Betreibung.
Hierbei handelt es sich in technischer
Hinsicht um Speicher oder auch um Laufwasserkraftwerke. Diese werden
erfahrungsgemäß aufgrund der geringen Fallhöhen und der Wassermengen nur
geringe Leistungen liefern. Bei diesen Kleinwasserkraftwerken sind die Kosten
besonders mit der zu erwartenden Leistung ins Verhältnis zu setzen, dass auch
dieser Anteil an den erneuerbaren Energien, den Mehrwert in der
Energieerzeugung erbringen muss.
2. Durch die
Speicherkraftwerke werden besonders hohe Gefälle und die Speicherkapazität der
Talsperren und auch von den Bergseen zur effizienten Stromerzeugung genutzt.
Über Druckrohrleitungen strömt von dem in der Höhe liegenden See, das Wasser
zum Antrieb der Turbinen, in das Tal liegende Kraftwerk. Die Speicherkraftwerke
werden sehr gern im Spitzenlastbetrieb eingesetzt, da sie sehr schnell zur
Deckung des erhöhten Energiebedarfes beitragen. Natürliche Wasservorkommen
werden bei den Pumpspeicherkraftwerken nicht verwendet.
Diese werden mit dem
aus dem Tal hochgepumpten Wasser immer wieder aufgefüllt. Hier wird in
Schwachlastzeiten produzierter elektrischer Strom, für die Auffüllung der
Speicher genutzt. In Spitzenlastzeiten wird dann, das Wasser über die Turbinen
zur Deckung dieses Spitzenbedarfes abgerufen.
3. In den
Laufwasserkraftwerken wird die natürliche Strömung eines Flusses zur
Stromerzeugung genutzt. Bei diesen Kraftwerken gibt es eine geringe Fallhöhe
des Wassers, dafür wird die höhere Wassermenge genutzt. Jahreszeitlich gesehen
unterliegt die Wassermenge den witterungsbedingten Niederschlägen und kann so
mehr oder weniger Strom erzeugen. Solche Laufwasserkraftwerke werden oftmals in
Verbindung mit Schleusen gebaut. Dadurch wir ein höherer ökonomischer Nutzen
durch die Gesamtheit der Anlagen erzielt.
Rolf Hinrichs - Technologieentwicklung der
Wasserkraft in Deutschland
Einen sehr hohen Reifegrad
und eine sehr hohe Zuverlässigkeit hat die Wasserkraft Technologie in
Deutschland erreicht und leistet somit einen unverzichtbaren Beitrag für die
Erneuerbare Energien. Die Wirkungsgrade großer Anlagen haben heute mit 95% eine
Spitzenleistung erreicht, und daraus resultierend ist eine große Steigerung
kaum noch zu erwarten. Selbst bei modernen Anlagen ist der Wirkungsgrad mit ca.
90% sehr hoch, so dass hier die Steigerung des Wirkungsgrades einen begrenzten
Rahmen hat. Auch gerade deshalb hat in den letzten Jahren eine Vielzahl von
Neuentwicklungen stattgefunden.
Rolf Hinrichs - Der Schwerpunkt bei der
Weiterentwicklung bei der Kleinwasserkraft liegt auf die Verbesserung der
Einzelkomponenten und auf die Umsetzung der nachfolgenden Punkte:
- Turbinen sind
fischfreundlich zu entwickeln
- Die Nutzung geringer
Fallhöhen bildet hier einen ganz besonderen Schwerpunkt
- Kostengünstige und
weiter standardisierte Turbinen liegen im Fokus
Durch den Einsatz moderner
Strömungsmethoden, die auch in kleinen Unternehmen zur Verfügung stehen, ist
eine Erhöhung des Wirkungsgrades von ca. 2-4% zu erwarten. Bei einer weiter
optimierten Betriebsführung, bei den Anlagen mit mehreren Turbinen, kann eine
deutliche Steigerung der Jahresarbeit erreicht werden. Diese Steigerung kann
ebenfalls zwischen 2-4% betragen, kann bei vereinzelten Anlagen durchaus noch
höher sein. Die Optimierung der Betriebsführung ist schon ohne nennenswerten
Aufwand durchführbar. Es müssen die heute eingesetzten Digitalregler bei denen
Optimierungsmodule zur Verfügung stehen, für das Wasserdargebot deutlich
effizienter genutzt werden.
Bei
Kleinwasserkraftanlagen, und das ist nicht nur in Deutschland der Fall, stellt
die Verschmutzung des Rechens und auch der Turbine die größten Probleme dar.
Rolf Hinrichs - Durch die Verschmutzung kann es innerhalb einer sehr kurzen Zeit zu sehr großen
Leistungseinbrüchen kommen.
Die Reinigungsarbeiten in
den Anlagen und auch die Turbinenspülvorgänge werden noch immer manuell durchgeführt.
Produktionseinbußen werden immer in der Regel durch den nicht immer optimierten
Zeitpunkt der manuellen Reinigung hervorgerufen. Moderne digitale
Turbinenregler und Reinigungsanlagen können ohne nennenswerte Kosten umgerüstet
werden. Daraus resultiert dann, die Rechenreinigung und auch die
Turbinenspülung erfolgen mit wirkungsvollen Spülprogrammen. Mit dieser
Automatik gehen deutliche Verbesserungen der Betriebssituation und eine
Mehrproduktion einher.
Die Entwicklung durch die
Erneuerbare Energien, besonders im Bereich Windkraft und auch der Fotovoltaik
stehen effiziente Frequenzumrichter zu günstigen Kosten zur Verfügung. Rolf Hinrichs - Die
Nutzung durch die Wasserturbinen auch mit geringer Drehzahl steht nichts
entgegen. Durch die Umrüstung erhält man einen deutlich breiteren
Wirkungsgradverlauf und damit einen höheren Wirkungsgrad im Teil- und
Überlastbereich. Gerade bei Anlagen mit starken Wassermengenschwankungen kommt
es zu erheblichen Gewinnen an Jahresarbeit.
Wenn auch bei der Nutzung
von Wasser zur Energiegewinnung nicht mehr hohe Zuwachszahlen zu erwarten sind,
bringen uns aber auch kleine Steigerungen bei der Umsetzung der Erneuerbare
Energien weiter voran.
Rolf Hinrichs - Die Wasserkraft in Deutschland wird auch weiterhin,
durch die Nutzung aller gegebenen Möglichkeiten, aus Wissenschaft und Technik,
besonders auch in der Zukunft, mit geringen Steigerungsraten einen hohen Anteil
bei der Energiestrategie leisten.
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Rolf Hinrichs - Wind besteht nicht immer, zudem kommt er regional sehr unterschiedlich vor. Beispielsweise weht er im Bereich von Küsten st...